Schlagwort: Rezension

  • Hörbuch: Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan, gesprochen von Adam Nümm.

    Der erste Satz aus Letztendlich sind wir dem Universum egal: Ich werde wach. A hat keinen Namen, deshalb nennt er sich A. A hat auch keinen Körper. Jeden Tag wacht er in einem anderen Körper auf. Seit 16 Jahren schon. Mal männlich, mal weiblich, egal welche Rasse. A hat sich an das Eintagsleben gewöhnt, bis…

  • Buch: Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah von Haruki Murakami

    Der erste Satz aus Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah: Eines schönen Morgens im April komme ich auf einer kleinen Seitenstraße in Harajuku an dem 100%igen Mädchen vorbei. Dies ist das erste Buch, das ich von Murakami gelesen habe. Ich habe schon viel über ihn gehört, viele Bücher liegen hier…

  • Roman: Straight White Male von John Niven

    Der erste Satz aus Straight White Male: Bequem in den Clubsessel gelehnt, schlug Kennedy Marr die Beine übereinander und starrte aus dem deckenhohen Fenster, als müsse er die Frage überdenken. Kennedy Marr ist ehemals erfolgreicher Autor, der viel trinkt und gerne fickt, einem Charles Bukowski nicht unähnlich. Mittlerweile in L.A. angekommen, versucht er irgendwie über…

  • Roman: Mausmakis blaue Pumas

    Der erste Satz aus Mausmakis blaue Pumas: Pssssst! Dies ist die Geschichte von Emma, einem bulimiekranken Mädchen, dass die Welt nicht ohne ihre Drogen erträgt. Eigentlich ist es auch nicht ihre ganze Geschichte, sondern ein Zeitraum von einem verlängerten Wochenende, in das immer wieder Rückblicke in die Kindheit und Jugend von Emma geworfen werden. Es beginnt…

  • Roman: Superhero von Anthony McCarten

      Der erste Satz aus Superhero: Aufblende… Und damit sind wir mitten im Roman, der aufgrund seines Schreibstils eigentlich keiner ist. Anthony McCarten beschreibt die Geschichte des 14jährigen, an Krebs erkrankten Don. Der Junge ist noch Jungfrau und hat noch nie die Liebe einer Frau gespürt, die nicht seine Mutter ist. Und da er wohl…

  • Buch: 1913 von Florian Illies

    Der erste Satz aus 1913: Das ist der Monat, in dem sich Hitler und Stalin beim Spazierengehen im Schlosspark von Schönbrunn begegnen, Thomas Mann fast geoutet und Franz Kafka vor Liebe fast verrückt wird. Florian Illies legt mit seinem Buch keinen Roman vor, sondern eine Sammlung und Verflechtung von Anekdoten und Geschichten vor, die sich…

  • Roman: Am Ende schmeißen wir mit Gold von Fabian Hischmann

    Der erste Satz aus Am Ende schmeißen wir mit Gold: Ich gebe Gas. Fabian Hischmann beginnt seinen Debütroman mit dem Blut und Drama des Schlusses, nur um dann wieder vorne zu beginnen. Er erzählt die Geschichte von Max, Lehrer in einer seiner ersten Sommerferien, der in das Dorf seiner Kindheit zurückkehrt, um auf das Haus…

  • Roman: Roter Mond von Benjamin Percy

    Der erste Satz aus Roter Mond: Er kann nicht schlafen. Der gesamte Roman, dieses Epos über 638 Seiten und mehrere Jahre Laufzeit, ist komplett im Präsenz geschrieben. Ich will das gar nicht komplett schlecht reden, es gibt gute Romane, die im Präsenz geschrieben sind. Aber bei diesem hier funktioniert es gar nicht. Bis zum Ende…

  • Roman: Das unerhörte Leben des Alex Woods von Gavin Extence

      Der erste Satz aus Das unerhörte Leben des Alex Woods:  Sie griffen mich in Dover auf, als ich wieder einreisen wollte. Diese Geschichte beginnt, wo sie eigentlich endet und erzählt sich dann wieder von vorne. Ein alter Kniff, der aber in Alex Fall sehr gut funktioniert. Alex ist ein junger Mann von 17 Jahren,…

  • Buch: Das Slamperium schlägt zurück. Eine Nerd-Slam-Anthologie.

    Der erste Satz aus Das Slamperium schlägt zurück: Als ich klein war, gab es den Begriff „Nerd“ noch gar nicht. Leider ist der Rest des Buches genauso Klischee, wie dieser Satz. In kurz:  Nicht kaufen! Es gibt bessere Slam-Anthologien und viel bessere Nerd-Bücher, beispielsweise „Ready Player One“ von Ernest Cline. In lang: In meiner Definition…