{"id":976,"date":"2009-09-29T10:31:36","date_gmt":"2009-09-29T09:31:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/?p=976"},"modified":"2009-09-29T10:31:36","modified_gmt":"2009-09-29T09:31:36","slug":"poetry-slam-am-240909-in-pforzheim-ein-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mokita.de\/blog\/2009\/09\/29\/poetry-slam-am-240909-in-pforzheim-ein-review\/","title":{"rendered":"Poetry Slam am 24.09.09 in Pforzheim &#8211; ein Review"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Achtung<\/strong>: Das hier gleicht keinem Zeitungsbericht, es ist ein rein subjektiver Bericht dieses Abends.<\/em><\/p>\n<p>Es ist also mal wieder soweit: Poetry Slam im Kupdferd\u00e4chle in Pforzheim. Naja, besser gesagt im Zazou, im Caf\u00e9 im Kupferd\u00e4chle. <a href=\"http:\/\/annajuliana.wordpress.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AnnaJuliana<\/a> begleitet mich dieses Mal auf meiner Tour nach Pforzheim, sie hat auch die Fotos gemacht, danke!<!--more--><\/p>\n<p>Die erste \u00dcberraschung des Abends: Es sind eine Menge Slammer da! Insgesamt stehen acht Leute, die ihre Texte vortragen, <a href=\"http:\/\/linowirag.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lino<\/a> springt als Moderator f\u00fcr seinen Bruder ein und liest seinen neuen Buch &#8222;R\u00fclps und Radikal&#8220; vor, das Opferlamm f\u00fcr diesen Slam. Ich bekomme leider nicht mehr alle namen der Slammer zusammen, unter anderem waren aber B\u00f6ni, Philipp (ich werde den Namen niemals richtig hinbekommen, daf\u00fcr gibt&#8217;s zu viele Variationen) Lorenz und Johannes Franzen dabei.<\/p>\n<p>Die zweite \u00dcberraschung sind die G\u00e4ste. Das Caf\u00e9 war voll bis zum letzten Platz, die T\u00fcr zum Kupferd\u00e4chle war offen und selbst im Gang standen noch Zuschauer. Scheint also ein spannender Abend zu werden.<\/p>\n<p>Wir lesen in zwei Runden \u00e1 vier Slammern. Schon die erste Runde ist voller toller Texte. B\u00f6ni beispielsweise bringt einen Mitmachtext und Leif Style (ist der Name so richtig geschrieben) erz\u00e4hlt vom Durst. In der zweiten Runde bringt Johannes eine Textinterpretation eines nicht existierenden Textes. Als vorletzter bin ich dran.<\/p>\n<p><em><strong><img decoding=\"async\" class=\"alignright lazyload\" data-src=\"http:\/\/nightheart.ni.funpic.de\/mambo\/images\/bilder\/dsc_0027.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"374\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 250px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 250\/374;\" \/><\/strong><\/em>Das Problem beim oft auf dem Poetry Slam sein ist, man vergisst welche Texte man schon vorgetragen hat. Also dachte ich dieses Mal, ich lese einfach die Texte, die ich nach dem letzten Slam geschrieben habe. Beim raussuchen f\u00e4llt mir auf, sie sind alle irgendwie ein bisschen &#8222;d\u00fcster&#8220;. Wie auch immer, da muss ich und auch das Publikum durch. Ich begr\u00fc\u00dfe sie mit genau den oben stehenden Worten und fange an mit &#8222;<a href=\"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/2009\/07\/14\/text-zug-ins-gluck\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zug ins Gl\u00fcck<\/a>&#8222;. Schon beim lesen merke ich, der Text ist nicht gut f\u00fcr die B\u00fchne. Die Zuh\u00f6rer k\u00f6nnen es nicht so schnell auffassen. Aber gut. Vorbei, angemessener Applaus, weiter geht&#8217;s mit der &#8222;<a href=\"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/2009\/07\/20\/text-die-radioliste\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Radioliste<\/a>&#8222;. Hier merke ich sofort: rock&#8217;n&#8217;roll. Die Leute sind drin, sie k\u00f6nnen der Geschichte folgen, sie schmunzeln an den richtigen Stellen. Dann kommt die Stelle:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Jetzt werde ich sie aber beide toppen. Ich kann die Radiomeldung schon h\u00f6ren.<br \/>\n\u201cDie S-Bahn kann wegen eines Personenschadens nicht weiterfahren.\u201d<\/span><\/p>\n<p>Und ich sp\u00fcre dieses &#8222;ou&#8220; im Publikum. Dieses Gef\u00fchl, zu wissen was kommt, gepaart mit der Hoffnung dass dies doch nicht eintrifft. Eine krasse Anspannung ist im Raum. Dann kommt das Ende:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ich bin der Personenschaden.<\/span><\/p>\n<p>B\u00e4m! und Applaus. Gut, der Text funktioniert sehr gut auf der B\u00fchne. Den letzten Text, &#8222;<a href=\"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/2009\/02\/19\/text-inspiriert-von-einer-wahren-geschichte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inspiriert von einer wahren Geschichte<\/a>&#8220; hatte ich nur als Reserve dabei, jetzt nahm ich ihn als Zugabe. Und schl\u00e4gt genauso ein wie die Radioliste. Der Applaus am Ende ist, ich bin zufrieden.<\/p>\n<p>Nach mir ist noch Phillipp an der Reihe, danach geht&#8217;s zur Auswahl der Finalteilnehmer, wie immer durch Klatschvotum des Publikums.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter lazyload\" data-src=\"http:\/\/nightheart.ni.funpic.de\/mambo\/images\/bilder\/dsc_0035.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"301\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 450px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 450\/301;\" \/><\/p>\n<p>Lino gibt den Slammer und die Zeitspanne vor und entscheidet sp\u00e4ter auch, wer am meisten Applaus bekommen hat.<\/p>\n<p>Allein von meinem Gef\u00fchl und meinem Empfinden des Applauses her h\u00e4tte ich gesagt, ich bin im Finale. Lino w\u00e4hlt also den Favoriten der ersten Runde, dreht sich zu den Lesern der zweiten Runde und und sagt: &#8222;Und aus der zweiten Runde ins Finale geht fffff &#8211; illip. (ich wei\u00df um die falsche Schreibweise, aber im geschriebenen kommt es sonst nicht so r\u00fcber, wie es geh\u00f6rt r\u00fcberkam.)<\/p>\n<p>Wie bitte?, dachte ich. Ich schaue verwirrt r\u00fcber zu Phillip, welcher mich genauso verst\u00e4ndnislos anschaut. Dann beginne ich mit Klatschen und es kam mir in diesem Moment so vor, als ob es dem Publikum \u00e4hnlich ergeht, als ob sie nicht sicher seien, ob das, was auf der B\u00fchne geschieht richtig ist.<\/p>\n<p>Wie auch immer, als Dritter wird Johannes in das Finale geladen. Es folgt also ein kurzes Finale mit zwei Gewinnern, Johannes und Philipp und der Abschlussapplaus. Danach unterhalten wir Slammer uns noch ein bisschen und reden haupts\u00e4chlich \u00fcber die Subjektivit\u00e4t der Abstimmung und die hohe Fehlerquote, die sich einschleicht. Meinem Gef\u00fchl nach bin ich nicht der einzige, der den Applaus anders gewertet h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Im Endeffekt war es ein geiler Abend, mit geilen Slammern, Texten und einem guten Publikum, gew\u00fcrzt mit einigen seltsamen Momenten, in denen ich einige Sachen gelernt habe.<\/p>\n<p>Ich freue mich au das n\u00e4chste Mal, jetzt spreche ich erstmal ein neues Kapitel f\u00fcr Little Brother &#8211; faby<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Achtung: Das hier gleicht keinem Zeitungsbericht, es ist ein rein subjektiver Bericht dieses Abends. Es ist also mal wieder soweit: Poetry Slam im Kupdferd\u00e4chle in Pforzheim. Naja, besser gesagt im Zazou, im Caf\u00e9 im Kupferd\u00e4chle. 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