{"id":8287,"date":"2024-04-11T12:31:50","date_gmt":"2024-04-11T10:31:50","guid":{"rendered":"https:\/\/mokita.de\/blog\/?p=8287"},"modified":"2024-04-11T12:31:51","modified_gmt":"2024-04-11T10:31:51","slug":"die-leipziger-buchmesse-2024-so-wars-fuer-mich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mokita.de\/blog\/2024\/04\/11\/die-leipziger-buchmesse-2024-so-wars-fuer-mich\/","title":{"rendered":"Die Leipziger Buchmesse 2024. So war&#8217;s f\u00fcr mich."},"content":{"rendered":"\n<p>Ist schon wieder knapp drei Wochen her, die Buchmesse. <\/p>\n\n\n\n<p>Mein allererstes Mal auf einer Buchmesse war 1998 in Frankfurt, als 12-j\u00e4hriger, der ziemlich fasziniert durch die Massen an B\u00fcchern gelaufen ist, damals auch ganz ohne Idee, wie viele kleine Verlage es gibt, neben den riesigen St\u00e4nden von Taschen und Bastei L\u00fcbbe und so. Etwa 2012 war ich dann erstmals auf der Messe in Leipzig und ich hab&#8217;s ziemlich schnell ziemlich geliebt. Seitdem bin ich fast jedes Jahr dort, nehme mir alle Tage Zeit, schlendere durch die Hallen, sage den Menschen hallo, die ich im Laufe der Zeit kennengelernt habe, und lerne auch jedes Mal neue Leute kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit fast zehn Jahren haben wir Gasteltern in Leipzig, einen Ort, an dem ich immer unterkommen kann, wenn ich zur Messe komme. Das macht es ganz sch\u00f6n und zeitlich frei, weil ich mich um keine Unterkunft k\u00fcmmern muss. Dadurch gibt es auch Konstanten, die die Tage in Leipzig immer pr\u00e4gen und meine Erfahrung auf dem Messen auch immer \u00e4hnlich machen. <\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem gibt&#8217;s Ver\u00e4nderungen. Die gr\u00f6\u00dfte wohl, dass ich seit 2021 als Verlagsautor auf den Messen bin. Ich w\u00fcnschte, das w\u00fcrde nichts \u00e4ndern, aber irgendwie f\u00fchlt es sich schon an, als ob ich gelassener von Stand zu Stand schlendern kann, ohne die subtile Hoffnung, jeder Verlag k\u00f6nnte meiner werden. Hei\u00dft nat\u00fcrlich aber auch, dass ich sehr viel Zeit bei Haymon verbringe. Ich liebe die Menschen dort und bin jedes Mal aufs Neue dankbar, Teil davon zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Und grunds\u00e4tzlich zieht es mich mit jedem Jahr mehr zu den unabh\u00e4ngigen und kleineren Verlagen. Nat\u00fcrlich sage ich auch bei den Gro\u00dfen Hallo und so, aber viel mehr Zeit verbringe ich in den schmaleren G\u00e4ngen, dort, wo meist keine gro\u00dfen Schlangen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos: Frankfurt hat das letztes Jahr schon ganz gut hingekriegt, die Verteilung der Toiletten anzupassen, mehr Toiletten f\u00fcr Frauen zur Verf\u00fcgung zu stellen und ein paar Unisex zu machen. Das hat f\u00fcr mich bedeutet, dass ich manchmal drei Minuten weiter zum n\u00e4chsten Klo laufen musste, aber es hoffentlich weniger Schlangen bei den Frauentoiletten gab. Leipzig dagegen hat diesmal noch an der wahrscheinlich seit 1996 existierenden Verteilung von Toiletten festgehalten und ich bin jedes Mal mit schlechtem Gewissen an der Schlange vorbei in das fast leere Klo. Wahrscheinlich k\u00f6nnte man locker jede zweite Toilette f\u00fcr M\u00e4nner umwidmen und sehr viele Schlangen vermeiden. Niemand hat doch etwas davon, wenn Menschen ihre Zeit auf der Messe wartend vergeuden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin meist am Donnerstag schon erschlagen von all den Eindr\u00fccken und den Gespr\u00e4chen und den Menschen und denke, dass ich auf keinen Fall noch mehr Messetage erleben kann. Was aber macht, dass ich das Wochenende sehr ruhig angehen lasse und jedes Mal dann noch ganz gro\u00dfartige Menschen treffe oder kennenlerne und eben doch froh bin, bis zum Ende geblieben zu sein. Dieses Mal auch. Und ich freue mich schon jetzt auf das n\u00e4chste Mal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist schon wieder knapp drei Wochen her, die Buchmesse. Mein allererstes Mal auf einer Buchmesse war 1998 in Frankfurt, als 12-j\u00e4hriger, der ziemlich fasziniert durch die Massen an B\u00fcchern gelaufen ist, damals auch ganz ohne Idee, wie viele kleine Verlage es gibt, neben den riesigen St\u00e4nden von Taschen und Bastei L\u00fcbbe und so. 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