{"id":5644,"date":"2016-06-26T17:30:45","date_gmt":"2016-06-26T16:30:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/?p=5644"},"modified":"2016-06-26T17:30:45","modified_gmt":"2016-06-26T16:30:45","slug":"kommentar-zu-wahre-worte-nina-georges-rede-bei-den-buchtagen-2016-in-leipzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mokita.de\/blog\/2016\/06\/26\/kommentar-zu-wahre-worte-nina-georges-rede-bei-den-buchtagen-2016-in-leipzig\/","title":{"rendered":"Kommentar zu &quot;Wa(h)re Worte&quot; &#8211; Nina Georges Rede bei den Buchtagen 2016 in Leipzig."},"content":{"rendered":"<p>Vor ein paar Tagen fanden in Leipzig die <a href=\"http:\/\/www.boersenverein.de\/buchtage\">Buchtage<\/a> statt, bei deren Er\u00f6ffnung die Autorin Nina George eine <a href=\"http:\/\/www.boersenblatt.net\/artikel-buchtage_leipzig__die_rede_von_autorin_nina_george.1173034.html\">Rede<\/a> gehalten hat, die mittlerweile durch die sozialen Netzwerke zieht. Dabei geht es um den Wert von Worten, symbolisch, aber auch ganz substanziell.<\/p>\n<p>Mir geht es gar nicht darum, ob ich mit Frau George einer Meinung bin. Aber den Weg, den sie mit ihren Worten w\u00e4hlt, um auf ihr Fazit zu kommen, sehe ich sehr problematisch. Hier ein paar Gedanken und Kommentare zu ausgew\u00e4hlten Zitaten. Es ist sinnvoll, zuvor die <a href=\"http:\/\/www.boersenblatt.net\/artikel-buchtage_leipzig__die_rede_von_autorin_nina_george.1173034.html\">Rede komplett gelesen<\/a> zu haben.<\/p>\n<p>Frau George vermischt in ihrer Rede mehrere Argumentationslinien, um mit einer die andere zu untermauern.<\/p>\n<p>So geht es im Mittelteil der Rede um den Verfall des Wortwerts, im jeglichen Sinn. Ich paraphrasiere: Dadurch, dass alles (wenn auch zum Teil illegal) im Internet kostenlos verf\u00fcgbar ist, hat nichts mehr finanziellen Wert und wird auch nichts mehr ernst genommen. Der ideelle Wert geht genauso verloren: Was im Internet steht (und im Internet stehe alles) sei nichts mehr Wert.<\/p>\n<p>Diese Aussage umrahmt sie mit dem Schicksal von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raif_Badawi\">Raif Badawi<\/a>, welcher wegen Aussagen auf einem von ihm erstellten Onlineforum \u00fcber Politik und Religion in Saudi-Arabien gefangen genommen wurde. Er wurde \u00f6ffentlich ausgepeitscht und ihm k\u00f6nnte die Todesstrafe bevor stehen. Wegen Worten, die im Internet zu finden sind. Gerade, weil er im Internet mit seinen Worten so viel Macht hat, so viele Menschen auf demokratischer Ebene erreichen kann, ist nun sein Leben bedroht. Wie soll das ein Argument daf\u00fcr sein, dass Worte im Internet nichts mehr gelten?<\/p>\n<p>Ein paar Zitate:<\/p>\n<blockquote><p>Ein Viertel der deutschen eBookleser bedient sich aus illegalen Quellen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das kann sein, ich finde daf\u00fcr keine Quellen. Aber der Satz hat keine Aussagekraft, denn wer sind die &#8222;deutschen eBookleser&#8220;? Wieviele sind das? Und was bedeutet &#8222;bedient sich&#8220;?<\/p>\n<p>Die aktuellsten Zahlen, die ich <a href=\"http:\/\/www.boersenverein.de\/de\/nordrhein_westfalen\/Buchmarkt_in_Deutschland\/182716\">gefunden habe<\/a>, sagen, dass der Anteil der eBooks 2014 4,3% des gesamten Buchmarktes ausgemacht hat. Die GfK geht mittlerweile davon aus, dass <a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/Presse\/Presseinformation\/Jeder-Vierte-liest-digitale-Buecher.html\">25% aller Deutschen eBooks<\/a> lesen. Das w\u00e4ren, mit der Info aus dem Zitat, 5,1 Millionen Deutsche, die sich &#8222;bedienen&#8220;. Das Problem mit dem bedienen ist, dass dieses Wort nicht in verlorenen Umsatz umdefiniert werden kann. Weil, sobald es etwas kostenlos gibt, greifen wir zu und sammeln. Ob wir es sp\u00e4ter konsumieren, ist eine andere Frage. Ob wir es gekauft h\u00e4tten, also auch.<\/p>\n<blockquote><p>Laut Traffic\u00adanalysen der Piraterie-Bek\u00e4mpfer File Defense und Digimarc ist Deutschland Welt\u00admeister im illegalen Stream und Sharing.<\/p><\/blockquote>\n<p>Sowohl <a href=\"https:\/\/www.filedefense.de\/\">File Defense<\/a>, als auch <a href=\"https:\/\/www.digimarc.com\/\">Digimarc<\/a> sind keine &#8222;Bek\u00e4mpfer&#8220;. Es sind Firmen, deren Gesch\u00e4ftsmodell es ist, illegale Downloads zu verhindern. Nat\u00fcrlich f\u00e4llt ihnen so eine Aussage leicht, sie wollen ja auch Kunden haben. Zudem umfasst &#8222;illegaler Stream und Sharing&#8220; alles: Musik, Spiele, Apps, Filme und eben auch B\u00fccher. Ich finde keine Zahlen, aber ich glaube nicht, dass B\u00fccher hier einen gro\u00dfen Teil ausmachen.<\/p>\n<blockquote><p>Keine andere Nation bezahlt so ungern f\u00fcr Literatur im Netz wie das Land der Dichter und Denker, pardon,\u00a0das Land der Daddler und Downloader.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Polemik mal ignoriert, woran wird das festgemacht?<\/p>\n<blockquote><p>Es wird so viel kopiert wie nie zuvor. So viel gratis verschleudert. Mediatheken, Online-Archive, gratis Zeitschriften\u00adartikel, nahezu vollst\u00e4ndige B\u00fccher bei Google, Geschenk\u00addownloads, Flatrate-Abos: Immer mehr Menschen nutzen immer mehr Kulturwerke online, ohne daf\u00fcr zu bezahlen. Rund 330 Millionen Menschen nutzen t\u00e4glich weltweit illegal distribuierte digitale Kultur for free.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies ist das beste Beispiel, wie unterschiedliche Tatsachen miteinander verwoben werden und sie dann gegenseitig best\u00e4rken sollen, obwohl sie das nicht tun. Ja, es wird soviel kopiert wie nie zuvor, dies ist unsere Art der Wissens\u00fcbertragung. Es gibt auch viel mehr Wissen als fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Dann kommt die Aufz\u00e4hlung, was alles &#8222;gratis verschleudert wird&#8220;. Und diese ist falsch. Wir zahlen f\u00fcr die Mediatheken, entweder \u00fcber die Werbung, die wir sehen, oder \u00fcber unseren Rundfunkbeitrag. Genauso bei den Online-Archiven und bei den Flatrateabos. Besonders bei letzterem ist eben nichts gratis, ich zahle ja f\u00fcr die Flat. Wer hier aber wie ausbezahlt wird, ist eine andere Sache.<\/p>\n<p>All diese Punkte f\u00fchren zu der Aussage, &#8222;Immer mehr Menschen nutzen immer mehr Kulturwerke online, ohne daf\u00fcr zu bezahlen.&#8220; Das ist richtig. Weil es immer mehr Kulturwerke gibt, die kostenlos verf\u00fcgbar sind, ganz legal. Jedes Jahr kommen neue Werke in die Gemeinfreiheit, Heerscharen von Freiwilligen k\u00fcmmern sich darum, alte B\u00fccher zu scannen und vor dem Vergessen zu bewahren. Millionen K\u00fcnstler stellen ihre Kunst kostenlos ins Netz. Dies alles ist kein Argument daf\u00fcr, dass wir alles illegal konsumieren. Hier werden verschiedene Tatsachen und Argumente miteinander verschoben. Der folgende Satz &#8222;Rund 330 Millionen Menschen nutzen t\u00e4glich weltweit illegal distribuierte digitale Kultur for free.&#8220; kann richtig sein, er hat aber nichts mit den S\u00e4tzen dar\u00fcber zu tun.<\/p>\n<blockquote><p>100 Millionen Menschen h\u00f6ren Musik nur noch via Spotify.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nein. 100 Millionen Menschen haben einen Account bei Spotify. Hei\u00dft nicht, dass sie nur noch dort Musik h\u00f6ren. Ich lehne mich soweit aus dem \u00a0Fenster, dass diese 100 Millionen wohl auch jene sind, die weniger\u00a0CDs oder MP3s kaufen, aber den &#8222;<a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/mittelstand\/presswerke-feiern-den-retro-boom-das-comeback-der-schallplatte\/13569680.html\">Boom der Schallplatte<\/a>&#8220; produziert haben.<\/p>\n<blockquote><p>Kostenloser digitaler Kulturkonsum in diesem Umfang bleibt nicht ohne Folgen f\u00fcr die analoge Welt und ihre Strukturen, ob auf wirtschaftlicher, sozialer oder humanistischer Ebene.<\/p><\/blockquote>\n<p>Richtig, aber eben nicht in diese Richtung. Die Deutschen geben nicht nur <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/ZahlenFakten\/GesellschaftStaat\/EinkommenKonsumLebensbedingungen\/Konsumausgaben\/Tabellen\/PrivaterKonsum_D_LWR.html\">immer mehr Geld aus<\/a>, sie geben auch immer mehr Geld f\u00fcr Kultur und Unterhaltung aus. Die ganzen Aussagen \u00fcber den Wertverfall der Kultur sind nicht haltbar. Im Gegenteil, aber dazu bei einem anderen Zitat mehr.<\/p>\n<blockquote><p>Nicht mehr die Leistungen der Sch\u00f6pfer werden respektiert und honoriert, sondern die &#8222;Leistung&#8220; des Werk-Vermittlers.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ist das bei physikalischen B\u00fcchern\u00a0nicht genauso?\u00a0Geht nicht der gr\u00f6\u00dfte Anteil jedes verkauften Buches an den Buchh\u00e4ndler? Und ist das nicht gerechtfertigt, denn sie sind die Gatekeeper.<\/p>\n<blockquote><p>Und unter Millionen Titeln wird das einzelne zum Pixelklecks, sogar die Zehn Gebote sind da nicht mehr als drei witzlose Tweets.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie in einer gut gef\u00fchrten Buchhandlung auch, wo ich viel zu viele Titel sehe, um mich\u00a0wirklich alleine entscheiden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote><p>Autorinnen, die diese luftigen, fl\u00fcchtigen Pixelkleckse erarbeiten, sind f\u00fcr den User bestenfalls virtuell, meist egal. So, wie uns die Kaffeebauern egal sind.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist falsch. In beiden Beispielen. Ich trinke keinen Kaffee, aber bei meinem Tee achte ich genau darauf, welche Sorte ich trinke. Bei B\u00fcchern genauso. Ich will nicht irgendwas lesen. Ich suche &#8222;meine&#8220; Autoren.<\/p>\n<blockquote><p>Das Kommentark\u00fcrzel TLDR, &#8222;Too long, did\u2019t read&#8220; ist das Symptom einer Selbst-Verdummung, alles in H\u00e4ppchen am Bildschirmchen lesen und bewerten zu wollen. Mehr W\u00f6rter d\u00fcrfen es f\u00fcr die meisten nicht sein! \u2013 und wer will f\u00fcr diese Handvoll W\u00f6rter schon wirklich zahlen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Sind wir wieder im Jahr 2010? Weil wir in meiner Wahrnehmung diesen Punkt schon lange \u00fcberschritten haben. Verlagsh\u00e4user probieren sich an verschiedenen Methoden der Monetarisierung, seien es freie oder erzwungende Paywalls. Lange Texte, sogenannte Longreads, gewinnen an Bedeutung, selbst Twitter denkt immer wieder \u00fcber das Aufheben der 140 Zeichen-Begrenzung nach.<\/p>\n<blockquote><p>H\u00f6ren Sie zum einen auf zu hoffen, sein [des Wortes] analoger Wert sei unfallfrei ins digitale zu \u00fcbertragen. Das ist zurzeit nicht m\u00f6glich.<\/p><\/blockquote>\n<p>Richtig, das ist ja auch gut so. Unsere digitalisierte Kultur er\u00f6ffnet neue Wege und M\u00f6glichkeiten. Diese sind mit alten Verfahren nicht zu begehen. Das haben wir bemerkt, also arbeiten wir daran, die Vorteile f\u00fcr uns zu nutzen.<\/p>\n<blockquote><p>Ein Buch kann den Kollektivkonsens des digitalen Raums niemals befriedigen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Es gibt keinen Kollektivkonsens. Im Gegenteil, jeder hat eine demokratisch h\u00f6rbare Stimme. Jeder kann reden. Sonst w\u00fcrden Ihnen, Frau George, die &#8222;Trolle&#8220; und negativen Stimmen im Gegensatz allen Ihnen entgegenschallenden\u00a0positiven Stimmen gar nicht auffallen.<\/p>\n<blockquote><p>Sie werden die Blogbeitr\u00e4ge von Raif Badawi, wegen derer er verhaftet wurde, \u00fcbrigens nie wieder im Internet finden. Sondern: Im Buchhandel.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, weil sie im Internet gewissen M\u00e4chten zu gef\u00e4hrlich wurden. Sie sind nicht weg, weil sie unbedeutend und kostenlos waren. Sondern weil sie frei verf\u00fcgbar so vielen zug\u00e4nglich waren.<\/p>\n<p>Verstehen Sie mich nicht falsch, Frau George, auch ich sehe viele Probleme und Risiken, mit denen wir umgehen m\u00fcssen. Aber eine\u00a0digitalisierte Kulturlandschaft ist hierbei nicht das \u00dcbel, sondern der Weg, auf dem wir laufen lernen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Nachtrag 28. Juni 2016:<\/strong><\/p>\n<p>Nina George\u00a0schrieb mir:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">(&#8230;) [Ich] w\u00fcrde mich freuen, wenn Sie diese Lese-Liste jenen anbieten, die noch eine dritte Stimme neben den unsrigen zum Abgleich meiner Thesen w\u00fcnschen.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"p1\">Dem komme ich hiermit nach. Folgend also die Links, die Nina George mir geschickt hat. Die gleiche Liste findet sich mittlerweile auch unter ihrer Rede auf der <a href=\"http:\/\/www.boersenblatt.net\/artikel-buchtage_leipzig__die_rede_von_autorin_nina_george.1173034.html\">Seite des B\u00f6rsenblatts.<\/a><\/p>\n<p class=\"p1\">Aber ich m\u00f6chte darauf hinweisen, dass diese Links genauso kritisch und genau gelesen werden sollten, wie alles andere auch.<\/p>\n<p class=\"p1\">Nur als Beispiel, der <a href=\"https:\/\/tarnkappe.info\/gutenberg-3-6-ebook-piracy-report-erschienen\/\">Artikel \u00fcber den Gutenberg 3.6 Piracy Report<\/a> zitiert diesen Report, den man mittlerweile nicht mehr online findet, die Homepage dazu existiert nicht mehr. Ich kann die Aussagen also nicht verifizieren. Weiter sind die Autoren des Reports,\u00a0Manuel Bonik und Dr. Andreas Schaale, Inhaber einer <a href=\"https:\/\/tarnkappe.info\/gespraech-mit-manuel-bonik-ueber-e-book-piraterie-wasserzeichen\/\">Firma, die versucht, Piraterie zu bek\u00e4mpfen<\/a>. Da werden sie schon einen Report gemacht haben, der zeigt, dass ihre Firma sinnvoll ist.<\/p>\n<p class=\"p1\">Nun aber ohne weitere Kommentare die Links, die Nina George mir geschickt hat. Ihr seid nicht dumm. Macht euch selbst einen Eindruck.<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong><span class=\"s1\">Themenkomplex Plattformregulierung und Intermedi\u00e4re:<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s2\"><a href=\"http:\/\/gema-politik.de\/gastbeitrag-stefan-herwig\/\">http:\/\/gema-politik.de\/gastbeitrag-stefan-herwig\/<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s2\"><a href=\"http:\/\/gema-politik.de\/europaabgeordnete-fordern-klarstellungen-bei-der-verantwortlichkeit-von-online-plattformen\/\">http:\/\/gema-politik.de\/europaabgeordnete-fordern-klarstellungen-bei-der-verantwortlichkeit-von-online-plattformen\/<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><strong><span class=\"s1\">Themenkomplex Internet, Hyperkapitalismus, Ausbeutung menschlicher Leistung und digitale Entfremdungen:<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s2\"><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-06\/entschleunigung-internet-tariq-krim\">http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-06\/entschleunigung-internet-tariq-krim<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s2\"><a href=\"http:\/\/www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de\/445722\/?aid=800948\">http:\/\/www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de\/445722\/?aid=800948<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s2\"><a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hyperkapitalismus-und-digitalisierung-die-totalausbeutung-des-menschen-1.3035040-2\">http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/hyperkapitalismus-und-digitalisierung-die-totalausbeutung-des-menschen-1.3035040-2<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><strong><span class=\"s1\">Themenkomplex Piraterie:<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s2\"><a href=\"http:\/\/www.gvu.de\/oeffentlichkeitsarbeit\/publikationen\">http:\/\/www.gvu.de\/oeffentlichkeitsarbeit\/publikationen<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s2\"><a href=\"https:\/\/tarnkappe.info\/gutenberg-3-6-ebook-piracy-report-erschienen\/\">https:\/\/tarnkappe.info\/gutenberg-3-6-ebook-piracy-report-erschienen\/<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s2\"><a href=\"http:\/\/creativefuture.org\/new-study-the-size-and-scope-of-global-internet-piracy-is-on-the-rise-video\/#\">http:\/\/creativefuture.org\/new-study-the-size-and-scope-of-global-internet-piracy-is-on-the-rise-video\/#<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor ein paar Tagen fanden in Leipzig die Buchtage statt, bei deren Er\u00f6ffnung die Autorin Nina George eine Rede gehalten hat, die mittlerweile durch die sozialen Netzwerke zieht. 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