{"id":5531,"date":"2016-04-04T12:58:58","date_gmt":"2016-04-04T11:58:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/?p=5531"},"modified":"2016-04-04T12:58:58","modified_gmt":"2016-04-04T11:58:58","slug":"bericht-die-leipziger-buchmesse-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mokita.de\/blog\/2016\/04\/04\/bericht-die-leipziger-buchmesse-2016\/","title":{"rendered":"Bericht: Die Leipziger Buchmesse 2016"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter lazyload\" data-src=\"http:\/\/fs5.directupload.net\/images\/160326\/qcamz3kc.jpg\" alt=\"\" width=\"1080\" height=\"1080\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 1080px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 1080\/1080;\" \/><\/p>\n<p>Das Problem bei einer Sache wie die Buchmesse ist, dass zu viel passiert. Philips <a href=\"http:\/\/book-walk.de\/2016\/03\/on-tour-lbm16-mein-messerueckblick\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel \u00fcber die Buchmesse<\/a> ist f\u00fcnf Seiten lang. Verst\u00e4ndlich, weil, BAM., einfach zu viel. Mein Bericht \u00fcber meine letzte Buchmesse in Leipzig ist nie online gegangen, weil es nichtmal geschafft habe, den ersten Tag zu beschreiben, bevor das wieder passiert, hier also sowas wie ein Blitzlichtgewitter an Erinnerungsschnipsel dieser vier Tage in Leipzig.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Tage in einem Wort, das w\u00e4re wohl &#8222;Augenh\u00f6he&#8220;.\u00a0Ich komme Mittwoch Abend in Leipzig und bei meinen Messe-Eltern an und ab Donnerstag fr\u00fch bin ich auf der Messe. Begr\u00fc\u00dfe mir bekannte Menschen und mache aus Kontakten\u00a0aus Mail und dem Internet echte Bekanntschaften. Ich schlendere durch die Hallen, die schon am ersten Tag gut gef\u00fcllt sind und frage mich, warum man als reiner Leser auf die Buchmesse geht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Meine erste Buchmesse war 1998 und in Frankfurt. Ich war 12 Jahre alt. NuvoMedia stellte das Rocket eBook vor, einen der ersten eReader \u00fcberhaupt. Mitarbeiter fuhren W\u00e4gelchen voller B\u00fccher durch die G\u00e4nge und man konnte sich einfach bedienen. Und es gab Massen von B\u00fcchern. Die Massen an B\u00fccher sind immer noch da. Die gro\u00dfen Verlage zeigen, was sie haben, legen den Penis auf den Tisch. Die kleinen Verlage versuchen zu zeigen, dass sie \u00fcberhaupt da sind. Die meisten Leute sind aber bei den St\u00e4nden der bekannten Verlage zu finden. Klar, hier ist mehr Auswahl, aber eigentlich findet man deren Programm auch in jeder Buchhandlung. Daf\u00fcr muss ich nicht auf die Buchmesse.<\/p>\n<p>Ich als irgendwie gearteter Teil dieser Branche laviere durch die Hallen und freue mich mehr \u00fcber die Menschen, als \u00fcber die B\u00fccher. Die B\u00fccher machen mir manchmal Angst. So viele von ihnen. So viele potentiell gute Geschichten, die man niemals alle lesen kann.<\/p>\n<ul>\n<li>Und die Cosplayer!<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Aber dann halt doch lieber Cosplayer mit Herzblut, als Fasching mit Alkohol. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/lbm16?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#lbm16<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Fabian Neidhardt (@jahfaby) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/jahfaby\/status\/711116610841546752?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 19, 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Seit meinem letzten Mal\u00a0hier sind extrem viel mehr dazugekommen. Ein signifikanter Teil der Besucher, die sogar eine eigene Halle bekommen und zum Gro\u00dfteil wahrscheinlich nicht sehr viel mit den restlichen vier Hallen anfangen k\u00f6nnen. Aber hej, das sind junge Menschen, die sich auf ihre Art und voller Herzblut mit B\u00fcchern besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<ul>\n<li>In Halle 2, zwischen den Buchdruckern und der H\u00f6rspielarena steht ein angekratzter verdreckter blauer Lada Niva. So wie der aus Tschick, denke ich. Und dann erfahre ich, dass es tats\u00e4chlich der Filmwagen aus im September erscheinenden Film ist! Da schl\u00e4gt mein Auto- und Buchherz um einiges h\u00f6her.<\/li>\n<\/ul>\n<p><iframe title=\"TSCHICK Teaser Trailer German Deutsch (2016)\" width=\"500\" height=\"281\" data-src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ocoW7YfBfso?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" data-load-mode=\"1\"><\/iframe><\/p>\n<ul>\n<li>Vieles dreht sich diesmal um Blogger. Es gibt eine Bloggerlounge, mehrere Vortr\u00e4ge und Diskussionsrunden &#8222;Blogger vs. echten Journalismus&#8220; und Bloggerveranstaltungen von Verlagen. Diese sind ganz sch\u00f6n unterschiedlich. Am Donnerstagabend geht zum Bloggeressen von <a href=\"https:\/\/www.klett-cotta.de\/home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klett-Cotta<\/a>. Eine kleine Runde von vielleicht 25 Leuten, Blogger, Verlagsmenschen und Autoren an zwei Tischen in einem Restaurant in Leipzig. Zwischen den G\u00e4ngen stellen die Autoren ihre B\u00fccher vor und lesen ein bisschen vor. W\u00e4hrend der G\u00e4nge essen wir alle und unterhalten uns und es ist egal, ob du Verlagschef oder Blogger bist, du unterh\u00e4ltst dich auf Augenh\u00f6he. Geil.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einen Tag sp\u00e4ter ist #blogntalk von <a href=\"http:\/\/www.randomhouse.de\/\">Random House<\/a>. Leider habe ich hier viel mehr das Gef\u00fchl von Gef\u00e4lle, hier werden die Blogger eher wie Fans behandelt und verhalten sich aber gr\u00f6\u00dftenteils auch genauso. Also sage ich Sebastian, dem Pressemann von Random House genau das, was er mir gl\u00fccklicherweise nicht \u00fcbel nimmt, danach habe ich ein ziemlich gutes Gespr\u00e4ch mit Stephanie Grimm, die ein <a href=\"http:\/\/www.randomhouse.de\/Paperback\/Schlaft-doch,-wie-ihr-wollt\/Stephanie-Grimm\/Pantheon\/e465649.rhd\">Sachbuch \u00fcbers Schlafen<\/a> geschrieben hat. Hier ist dann wieder Augenh\u00f6he angesagt, ein Zustand bei Kommunikation, den ich immer mehr zu sch\u00e4tzen wei\u00df.<\/p>\n<ul>\n<li>Schon vor drei Jahren krass, wie Sebastian Fitzek seinen eigenen Stand neben dem von Droemer Knaur hat und eine Riesenschlange quer durch die Halle geht. Diesmal nur noch krasser.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Klar, durch das <a href=\"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/2014\/09\/27\/ich-master-literarisches-schreiben-in-hildesheim\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studium in Hildesheim<\/a> lernt man relativ\u00a0viele Menschen aus der Bucbranche kennen, als Blogger dann nochmal mehr. Die Tage sind sind voller Kennenlernen und Wiedersehen. H\u00f6hepunke dabei sind der Donnerstag und der Sonntag. Freitag und Samstag sind viel zu viele Menschen da. Trotzdem ist es ganz gut, die ganzen Tage dazusein. Sonntag ist man dann schon krass \u00fcberm\u00fcdet und in einem Tunnelblick, aber man entdeckt immer noch neue krasse St\u00e4nde. Das ist wie wenn man eben nicht nur ein Wochenende in einer neuen Stadt verbringt, sondern gleich einen Monat. Dann klappert man erst die Touri-Hotspots ab und gegen Ende lernt man dann die eigenen Lieblingspl\u00e4tze kennen. Buchmesse funktioniert ebenso. Und danach gehts zur\u00fcck nach Hause mit viel zu vielen Visitenkarten und Eindr\u00fccken und Dingen, die alle nicht in trockenen T\u00fcchern sind. Ich bin gespannt, was davon fruchtet, welche Kontakte halten und welche Projekte und Ideen verwirklicht werden. N\u00e4chstes Jahr gerne wieder.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Problem bei einer Sache wie die Buchmesse ist, dass zu viel passiert. Philips Artikel \u00fcber die Buchmesse ist f\u00fcnf Seiten lang. Verst\u00e4ndlich, weil, BAM., einfach zu viel. 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