{"id":5230,"date":"2015-06-23T14:14:54","date_gmt":"2015-06-23T13:14:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/?p=5230"},"modified":"2015-06-23T14:14:54","modified_gmt":"2015-06-23T13:14:54","slug":"zwischen-laecheln-und-liebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mokita.de\/blog\/2015\/06\/23\/zwischen-laecheln-und-liebe\/","title":{"rendered":"Zwischen L\u00e4cheln und Liebe"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter lazyload\" data-src=\"http:\/\/fs1.directupload.net\/images\/150622\/kbbnbx4y.png\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"596\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 840px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 840\/596;\" \/><\/p>\n<p>Martin Oswald hat einen <a href=\"https:\/\/medium.com\/deutsch\/schluss-mit-gruss-2153ec656c7c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> \u00fcber die Gr\u00fc\u00dfe am Ende einer Mail geschrieben und begr\u00fcndet, weshalb wir sie weglassen sollten. Ich kann seine Meinung gut nachvollziehen. Das hier ist die etwas ausf\u00fchrlichere Version meiner Antwort auf den Artikel.<\/p>\n<p>Das mit den Abschiedsworten einer Mail ist eine komische Sache, ich habe mich im Laufe der Zeit von freundlichen Gr\u00fc\u00dfen zu den besten Gr\u00fc\u00dfen bis hin zu den sonnigen Gr\u00fc\u00dfen durchgearbeitet, bin aber immer irgendwie immer unbefriedigt gewesen. MfG ist doch die Spitze, das absolute Sinnbild einer hohlen Floskel. Gr\u00fc\u00dfe, gleich welchem vorangehendem Adjaktiv, f\u00fchlen sich eher an wie ein Synonym f\u00fcr &#8222;Hier ist die Nachricht zu Ende&#8220;. Und dann k\u00f6nnten wir es tats\u00e4chlich einfach weglassen. Gleichzeitig k\u00f6nnen wir es aber nicht. Weil: Das macht man so. Und wenn da nichts steht,\u00a0ist das dann unh\u00f6flich? Dieses Dilemma, diese Leerstelle kann man aber dann nutzen, um Gewohnheiten zu brechen. Um dem &#8222;Das macht man so&#8220; etwas entgegen zu setzen.<\/p>\n<p>Deshalb habe ich etwa vor einem halben Jahr beschlossen, den Gru\u00df wegzulassen und Mails mit &#8222;L\u00e4cheln, Fabian&#8220; zu beenden. Bei Menschen, die mir am Herzen liegen, steht dann dort &#8222;Liebe, Fabian&#8220;. Manchmal auch beides.<\/p>\n<p>Ich bin sehr zufrieden mit meiner Verabschiedung. Ich werde regelm\u00e4\u00dfig darauf angesprochen und vor allem passieren zwei Sachen: Den Leuten wird bewusst, dass da keine Gr\u00fc\u00dfe stehen und sie denken dar\u00fcber nach. Und sie l\u00e4cheln.\u00a0Wie kann jemandem besser aus einer Nachricht entlassen, als mit einem L\u00e4cheln?<\/p>\n<p>Ich muss gestehen, manchmal baut die Gewohnheit immer noch Gr\u00fc\u00dfe davor. Weil ich irgendwie selbst denke, &#8222;Das muss doch und ist doch unh\u00f6flich, wenn ich das nicht mache&#8220;. Aber langsam merze ich das aus.<\/p>\n<p>In diesem Sinne freue ich mich, wenn ihr \u00fcber eure Abschiedsworte nachdenkt.<\/p>\n<p>L\u00e4cheln, Fabian.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Martin Oswald hat einen Artikel \u00fcber die Gr\u00fc\u00dfe am Ende einer Mail geschrieben und begr\u00fcndet, weshalb wir sie weglassen sollten. Ich kann seine Meinung gut nachvollziehen. Das hier ist die etwas ausf\u00fchrlichere Version meiner Antwort auf den Artikel. Das mit den Abschiedsworten einer Mail ist eine komische Sache, ich habe mich im Laufe der Zeit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-5230","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5230","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5230"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5230\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}