{"id":3298,"date":"2011-09-13T18:01:11","date_gmt":"2011-09-13T17:01:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/?p=3298"},"modified":"2011-09-13T18:01:11","modified_gmt":"2011-09-13T17:01:11","slug":"vergleich-nook-touch-vs-rocket-ebook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mokita.de\/blog\/2011\/09\/13\/vergleich-nook-touch-vs-rocket-ebook\/","title":{"rendered":"Vergleich: Nook Touch vs. Rocket eBook"},"content":{"rendered":"<figure style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload\" data-src=\"http:\/\/lightbox-photos.s3.amazonaws.com\/photos\/GZK_YNu5SQu9cmtGojyIyQ_lrg.jpg\" alt=\"\" width=\"648\" height=\"486\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 648px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 648\/486;\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Links das Urgestein, das Rocket eBook, rechts der mehr als 10 Jahre j\u00fcngere Nook Touch<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie versprochen ein kleiner Vergleich zwischen meinen beiden Leseger\u00e4ten elektronischer B\u00fccher und Texte. Das Rocket eBook von NuvoMedia (irgendwann aufgekauft von Gemstar und nichtmal 5 Jahre sp\u00e4ter dann komplett eingestampft) kam 1998 auf den Markt f\u00fcr den stolzen Preis von 675 Deutschen Mark. Es ist eines der, wenn nicht sogar das erste Leseger\u00e4t f\u00fcr den gro\u00dfen Markt. Das Ger\u00e4t hat die Ma\u00dfe eines Taschenbuchs (185x125x30), wobei auf der einen Seite eine Ausbuchtung ist, sodass das Ger\u00e4t sehr gut in der Hand liegt. Das sieht man auf dem sp\u00e4teren Bild gut. Das Gewicht liegt bei 626 Gramm. Es hat einen LCD-Bildschirm, der nur Schwarz und Wei\u00df anzeigen kann, also auch keine Graustufen. Das Display hat eine Gr\u00f6\u00dfe von 480&#215;320 Pixel und ist mit dimmbarer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Bedienbar ist das Rocket eBook \u00fcber zwei Tasten und den Touchscreen. Ihr lest richtig. Schon damals lag dem Ger\u00e4t ein Stylus bei, mit dem man das Ger\u00e4t nutzen kann. Es gibt vier Kurztasten am Bildschirmrand: Zur letzten gelesenen Seite, zur Bibliothek, die Bildschirmausrichtung \u00e4ndern und eine selbst bestimmbare Taste. Man kann Stellen markieren und auch schon Anmerkungen schreiben, genauso wie Worte im PONS-W\u00f6rterbuch (war schon installiert) nachschlagen und die Schriftgr\u00f6\u00dfe \u00e4ndern. Es gibt die Auswahl zwischen gro\u00df und klein. Das Betriebsystem ist einfach, aber funktional. Nur manche Men\u00fcf\u00fchrungen sind ein bisschen unsinnig gemacht. Die Akkulaufzeit (sind \u00fcbrigens 8 ganz normale AA-Akkus, die man leicht wechseln k\u00f6nnte, auch wenn das nicht vorgesehen ist) betr\u00e4gt 40 Stunden ohne Leselicht, 20 Stunden bei mittlerer Beleuchtung. Der Speicher ist bei meiner PRO Version 16 MB gro\u00df. Kein Tippfehler. Das entspricht etwa 18.000 Seiten. Angezeigt werden kann nur das eigene .rb Format oder .txt und .html in einfachster Form. Alles andere muss konvertiert werden. Bespielt wird der Reader \u00fcber die Software Rocket Librarian, die es f\u00fcr Windows und Apple OS 9 (!!) gibt. Angeschlossen wird der Reader per seriellem Anschluss, das ist auch der Grund, weshalb ich ihn nicht an meinem Mac nutzen kann. Im Lieferumfang des Readers war neben dem Ladeger\u00e4t auch eine Lederh\u00fclle, ein Stylus, ein Putztuch und eine Station, mit der das Ger\u00e4t auch mit dem Rechner verbunden wird. Achja, es hatte auch einen Infrarotport, den ich niemals genutzt habe.<\/p>\n<figure style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" data-src=\"http:\/\/lightbox-photos.s3.amazonaws.com\/photos\/wqljjvdEQ2Gfh-n6OZC67w_lrg.jpg\" alt=\"\" width=\"648\" height=\"486\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" class=\"lazyload\" style=\"--smush-placeholder-width: 648px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 648\/486;\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Der Nook ist unglaublich viel d\u00fcnner. Beim Rocket eBook sieht man die Ausbuchtung und den Stylus. <\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Nook Touch von Barnes &amp; Noble dagegen ist im Juni diesen Jahres ver\u00f6ffentlicht worden. F\u00fcr umgerechnet 110 Euro bekommt man ein kleines (165.1x127x11.9) und extrem leichtes Ger\u00e4t (212 Gramm). Das Display ist ein 6&#8243; eInk Display mit 600&#215;800 Pixel und 16 Graustufen. Insgesamt gibt es 5 Tasten, wobei diese nur 3 Funktionen haben, denn die Tasten am linken und rechten Rand sind jeweils die Bl\u00e4tter-Tasten. \u00dcber den nook Button unten kommt man ins Men\u00fc. Auch hier ist ein Touchscreen eingebaut. Wie auch beim Rocket eBook gibts hier die M\u00f6glichkeit, Textstellen zu markieren und Bemerkungen zu schreiben, Worte im englischen W\u00f6rterbuch nachzuschlagen und die Schrift in mehreren Schriftgr\u00f6\u00dfen anzuzeigen. Aber weiterhin kann man auch den Zeilenabstand und den Rand, sowie die Schriftart ausw\u00e4hlen und eben Textstellen \u00fcber Twitter \/ Facebook \/ Google sharen. Auf dem Nook l\u00e4uft eine modifizierte Android Version 2.1. Dadurch lassen sich die funktionen auch nochmal richtig aufbohren. Die Akkulaufzeit wird von Barnes &amp; Noble mit 2 Monaten bei einem t\u00e4glichen Lesepensum von 60 Seiten angegeben. Als Speicher stehen im Ger\u00e4t f\u00fcr B\u00fccher 1 GB zur Verf\u00fcgung, durch den SD-Kartenslot kann das um 32 GB erh\u00f6ht werden. Der Nook liest \u00fcber .epub auch .jpg (anscheinend) und .pdf, also viel freundlichere Formate. Angeschlossen und geladen wird der Nook \u00fcber USB, \u00fcber Wifi kann aber auch drahtlos im Barnes &amp; Noble Store nach B\u00fcchern gesucht werden. Der Lieferumfang beschr\u00e4nkt sich auf den Nook und das Ladeger\u00e4t.<\/p>\n<figure style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"lazyload\" data-src=\"http:\/\/lightbox-photos.s3.amazonaws.com\/photos\/5CbuO_hDQj63wSS-y0YB3A_lrg.jpg\" alt=\"\" width=\"648\" height=\"486\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 648px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 648\/486;\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">Die Ger\u00e4te im Lesemodus. Obwohl der Nook keine Beleuchtung hat, ist er besser lesbar. Daf\u00fcr kann beim Rocket eBook die Leserichtung ge\u00e4ndert werden.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vorteile des Nook Touch gegen\u00fcber dem Rocket eBook:<\/p>\n<ul>\n<li>Lange Akkulaufzeit<\/li>\n<li>Unglaublich gut lesbares Display<\/li>\n<li>Leicht<\/li>\n<li>Konnektivit\u00e4t \u00fcber Wifi und USB<\/li>\n<li>Android als Basis f\u00fcr viele Spielereien<\/li>\n<li>Mit Barnes &amp; Noble als Hersteller direkt ein gro\u00dfer Markt f\u00fcr Lesestoff<\/li>\n<li>Zeigt die g\u00e4ngigen Formate an.<\/li>\n<\/ul>\n<div>Vorteile des Rocket eBook gegen\u00fcber dem Nook Touch:<\/div>\n<div>\n<ul>\n<li>Hintergrundbeleuchtung<\/li>\n<li>Leserichtung kann ge\u00e4ndert werden<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p>Faszinierend, wie sich in 10 Jahren einerseits nichts, andererseits alles \u00e4ndert. Oder: Wie weit die Idee schon vor 10 Jahren war. Viele Funktionen gabs schon damals, manche gute Sachen haben sich seitdem einfach nicht ver\u00e4ndert oder sind gar nicht mehr vorhanden. Daf\u00fcr gibt es wiederrum Sachen, wie das Display und das Betriebssystem, die um einiges weiter sind. Auff\u00e4llig ist, dass damals einfach alles Zubeh\u00f6r schon dabei war. Heute wird durch die Taschen, Schutzfolien und St\u00e4nder einfach nochmal massig Geld gemacht.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde derzeit aber auch nicht mehr zur\u00fcck tauschen wollen und bin begeistert von meinem Nook. Brauche blos noch die passende H\u00fclle. Ich halte euch auf dem Laufenden, wie sich das ger\u00e4t im Langzeittest schl\u00e4gt. Und irgendwann demn\u00e4chst gibt es nochmal einen Artikel \u00fcber eInk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie versprochen ein kleiner Vergleich zwischen meinen beiden Leseger\u00e4ten elektronischer B\u00fccher und Texte. Das Rocket eBook von NuvoMedia (irgendwann aufgekauft von Gemstar und nichtmal 5 Jahre sp\u00e4ter dann komplett eingestampft) kam 1998 auf den Markt f\u00fcr den stolzen Preis von 675 Deutschen Mark. 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