{"id":3153,"date":"2011-08-17T19:32:07","date_gmt":"2011-08-17T18:32:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mokita.de\/blog\/?p=3153"},"modified":"2011-08-17T19:32:07","modified_gmt":"2011-08-17T18:32:07","slug":"strasenpoesie-ein-geheimnis-es-bleibt-auch-unter-uns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mokita.de\/blog\/2011\/08\/17\/strasenpoesie-ein-geheimnis-es-bleibt-auch-unter-uns\/","title":{"rendered":"Stra\u00dfenpoesie: Ein Geheimnis. Es bleibt auch unter uns."},"content":{"rendered":"<p>Warmer Regen tropft lautstark auf das Dach des Stalls, in welchem wir uns versteckt hatten. Ich betrachte dich im fahlen Licht des Mondes und deine Bleiche strahlt noch wunderh\u00fcbscher als zuvor. Du l\u00e4chelst und deine Wangen r\u00f6ten sich. Ich vergesse immer, dass du meine Gedanken lesen kannst. Du blickst aus der offenen T\u00fcr Richtung Himmel, verziehst das Gesicht und drehst dich zu mir. \u201cWir werden wohl noch etwas l\u00e4nger hier bleiben. Erz\u00e4hl mir was.\u201d Ich l\u00e4chele. Willst du ein Geheimnis von mir wissen? Irgendwas, was nur wir beide wissen?<\/p>\n<p>Bevor ich es aussprechen kann, sch\u00fcttelst du den Kopf. \u201cErz\u00e4hl mir was, was alle von dir wissen.\u201d Und so bringt sie mich zum Schweigen. Erschrocken sehe ich dich an, doch du hast Geduld. Wenn jemand Geduld hat, dann bist du es. In meinem Kopf gehe ich mein Leben durch. Suche verzweifelt nach Tatsachen, von denen jeder wei\u00df. Stolpere \u00fcber vieles, was keiner wei\u00df. Manches, was keiner wissen darf. Du l\u00e4chelst und ich werde rot. Und nachdem ich all jenes umschifft habe, was viele, aber nicht alle wissen, finde ich es. \u201cSprich es aus.\u201d, sagst du. Ich sage: \u201cIch bin.\u201d Du l\u00e4chelst ein drittes Mal, stehst auf und gehst zur T\u00fcr. Der Regen h\u00f6rt auf. Du trittst heraus und die Sonne strahlt durch die Wolken. Ich folge dir.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warmer Regen tropft lautstark auf das Dach des Stalls, in welchem wir uns versteckt hatten. Ich betrachte dich im fahlen Licht des Mondes und deine Bleiche strahlt noch wunderh\u00fcbscher als zuvor. Du l\u00e4chelst und deine Wangen r\u00f6ten sich. Ich vergesse immer, dass du meine Gedanken lesen kannst. Du blickst aus der offenen T\u00fcr Richtung Himmel, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[3092],"class_list":["post-3153","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-texte","tag-strasenpoesie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3153"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3153\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mokita.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}