Ich weiß, wir alle haben genug der Seiten und weitergeleiteten Mails bekommen, in denen es um Katastrophen, Kinder mit Leukämie und entlaufenene Katzen geht, im Endeffekt aber immer irgendjemand Geld braucht.
Der Unterschied diesmal ist, das ich das Mädchen, welches den Text verfasst hat, selbst kenne. Und ich weiß von ihren Reisen und ihrem Aufenthalt in Indien und dass ihr dieses Land und besonders dieser eine Ort sehr ans Herz gewachsen ist. Insofern, eine echte Geschichte, für die ich bürge:
Liebe Freunde, Verwandte, Bekannte,
stellt euch ein Dorf vor umgeben von Reisfeldern, in dem die Türen nie verschlossen sind und es keine Zäume gibt, in dem Jung und Alt mit den Tieren friedlich zusammenleben und die Kinder auf der Straße spielen, in dem jeder jeden kennt und die Menschen abends lächelnd von der Arbeit heimkommen.
Stell dir vor, du läufst durch dieses Dorf. Lehmhüttchen steht an Lehmhüttchen, vor manchen Türen sind wunderschöne Muster auf den Boden gemalt. Eine Kuh kommt dir entgegen. Kinder winken dir aufregend schreiend zu, ein kleines Mädchen läuft auf dich zu und nimmt deine Hand. Es führt dich in ihr Haus, dort bekommst du von ihrer Oma einen heißen Tee. Eine junge Mutter zeigt dir stolz ihr neugeborenes Kind. In das nächste Haus wirst du wieder eingeladen, diesmal zum Essen.
Es ist ein komisches Gefühl, diese Harmonie und diesen Frieden in dem Dorf mit deinem Mitgefühl zu vereinigen, denn eigentlich weißt du ja, dass diese Menschen unglaublich arm sind.
In diesem Dorf in Indien, meinem geliebten Pannur, habe ich letztes Jahr Freiwilligendienst gemacht. Nun gab es durch heftige Regenfälle eine große Überschwemmung und den Leuten, die sowieso arm waren, ist nichts geblieben. All ihre Vorräte, Kleider, Tiere und Häuser sind weggeschwemmt worden.
Ich erinnere mich so gerne zurück, als sie mich damals so gastfreundschaftlich aufgenommen haben und all das wenige, das sie besaßen, so gerne mit mir geteilt haben. Es tut unglaublich weh, mir vorzustellen, dass nun dort alles in Trümmern liegt.
Ich möchte diesen lieben Menschen, die ihr Leben lang sehr hart gearbeitet haben, in dieser schweren Situation helfen und da ich leider kein Millionär bin, bitte ich euch um Mithilfe. Das sinnvollste wäre natürlich eine Geldspende, aber wer möchte kann auch Kleidung dorthin schicken.
Wer Ideen und Anregungen hat für sinnvolle Aktionen, um Spenden zu sammeln, kann sich gerne bei mir melden. Es ist natürlich auch schon eine Hilfe, diese Nachricht weiter zu verbreiten.
Und auch wenn das vielleicht blöd klingt: Jeder Euro zählt. Jeder kleinste Betrag wird für Nahrung, Medizin und den Wiederaufbau der Häuser verwendet.
Dies ist ein Link zur Online-Spende der Jesuitenmission für Pannur.
Wer lieber selbst überweisen möchte, kann dieses Spendenkonto benutzen:
Empfänger: Jesuitenmission
Bank: Liga Bank Nürnberg
BLZ: 750 903 00
Konto: 5115582
Verwendungszweck: „3849 Ruth Adler“
Eine Spendenquittung wird zugesandt, wenn beim Verwendungszweck auch noch die vollständige Adresse angegeben wird.
Vielen herzlichen Dank.
Ganz liebe Grüße, Ruth Adler

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